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Triestingtal-Rallye: Waldviertler Peugeot-Duo wieder dabei

Philipp und Stefan Manhart (Peugeot 306 GTI) starten in ihre zweite Challenge-Saison, und wie für viele andere, beginnt die Austrian Rallye Challenge auch für sie mit der Triestingtal-Rallye im Bezirk Baden. Mit einer Mischung aus vornehmer Zurückhaltung und gezieltem Angriff wollen sie sich eine zuverlässige Erfolgsgrundlage schaffen.




Nach einem zeitenmäßig vielversprechenden, aber aufgrund eines Unfalls mißglückten ersten Rallye-Starts bei der Dunlop-Rallye 2004, wo ein Strohballen anders gestanden ist als im Streckenschrieb vermerkt, wagten sich die Brüder Philipp und Stefan Manhart aus dem Waldviertel im Jahr 2005 an ein fast vollständiges Challenge-Programm. Mit Ausnahme der ADAC-Niederbayern-Rallye waren sie mit ihrem Peugeot 306 GTI Gruppe A bei jedem Lauf zur Austrian Rallye Challenge am Start und begeisterten die Zuseher mit einem kräftigen Sound und ansprechenden fahrerischen Einlagen.

Trotz einiger technischer Schwierigkeiten schafften sie es dank ihrer fahrerischen Zuverlässigkeit, in der Challenge-Wertung ganz vorn dabei zu sein. Alleine ohne die gebrochene Antriebswelle bei der Herbst-Rallye – es gab auch bei der Triestingtal-Rallye einen vorzeitigen Stillstand – hätten sie gute Chancen auf einen Platz unter den ersten Drei der Jahreswertung gehabt. Mit Fortdauer der Saison gewannen sie auch an Routine und damit an Speed, sodaß sie bei der OMV-Waldviertel-Rallye schon den dritten Platz unter den eingeschriebenen Challenge-Teams geschafft hatten. In der Meisterschaft wurde Philipp Manhart an der guten sechsten Stelle gewertet, Bruder Stefan wurde in der Beifahrerwertung sogar Fünfter.

Eine deutliche Leistungssteigerung seit ihrem Beginn ist also sichtbar, und auch die im technischen Bereich gewonnenen Erfahrungswerte sollten die Erfolgsaussichten positiv beeinflussen. Damit darf man sich von der zweiten ARC-Saison von Philipp und Stefan Manhart einiges erhoffen, die wie gehabt bei der Triestingtal-Rallye bei Weißenbach im Bezirk Baden startet. Schon hier treffen sie auf eine hochkarätige Konkurrenz, allen voran Stefan Reininger, der mit Wolfgang Scheitz als Beifahrer und seinem Opel Astra GSi als Favorit ins Rennen gehen wird. Auf Opel-Power setzen auch Wilfried Ohrfandl/Manuel Schalko, und gerade auf Schotter könnte der Waldviertler ein ernstzunehmender Gegner sein. Die Triestingtal-Rallye ist auch sonst ein sportlicher Bewerb mit ganz besonderen Anforderungen, da können auch die hubraumschwächeren Skodas und Suzukis sehr unangenehm werden.

Prinzipiell gilt schon das bloße Ankommen bei dieser Sardinien-Rallye im Kleinformat als realer Erfolg, außerdem gilt es, mit dem Budget hauszuhalten, sodaß es auch wirklich für eine volle Saison reicht. Und Schäden am Auto können sich sehr kostspielig auswirken. Philipp und Stefan Manhart werden aber in ihrem Gebetbuch ganz sorgfältig vermerken, an welchen Stellen man bedenkenlos auf Druck fahren kann und wo es angebracht ist, im Interesse des sicheren Durchkommens ein wenig nachzulassen. Weil man ist ja schließlich nicht zum Sightseeing hier, und das soll und wird man auch von außen sehen. Und eine Menge lernen kann man bei einer so anspruchsvollen Rallye ebenfalls.

Ein Durchkommen ohne größere Schwierigkeiten wäre besonders wertvoll. Ein gutes Ergebnis könnte sich dann fast von allein ergeben.

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