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BOSCH Super plus-Rallye: Gernot Zeiringer mit guten Chancen

Obwohl erst sehr kurze Zeit bei den Historischen dabei, konnte Gernot Zeiringer erstaunlich schnell den Anschluß an die Spitzengruppe finden. Bei der BOSCH Super plus-Rallye sollte er ideale Bedingungen vorfinden, zugleich verspricht die Konkurrenz seiner Markenkollegen Rosner, Barbach und Huber einen attraktiven Wettkampf.




Die zweite Runde der Castrol Historic Rallye Staatsmeisterschaft 2006 steht unmittelbar bevor, im Rahmen der BOSCH Super plus-Rallye am 19. und 20. Mai werden auch die historischen Rallyewagen wieder zahlreich in Action zu bestaunen sein. Auffallend bei den Wertungsprüfungen dieser Rallye ist, daß es sich um ausgesprochene Power-Strecken handelt. Sieganwärter Nummer Eins werden diesmal mehr noch als sonst die Wagen von Porsche sein, die mit ihrer Motorleistung und ihrer aerodynamisch geformten Karosserie hier einfach die besten Karten haben. Motorsport ist eben auch ein Wettbewerb der Technik, auch bei den Historischen.

Natürlich kann nur vorne mitfahren, wer die Technik auch beherrscht. Gernot Zeiringer weiß die Vorteile seines Porsche 911 SC Baujahr 1979 zu nützen und hat dabei schon mehrmals in hohem Maß überzeugt. Bemerkenswert ist vor allem, wie leicht ihm der Umstieg von dem Ex-Baumschlager-Golf mit TDI-Motor auf das technisch völlig andere Heckmotor-Auto gefallen ist, und auch die kurze Anlaufzeit nach zwei Jahren ohne Rallye. Zuletzt (Pirelli-Lavanttal-Rallye) gelang dem Team Gernot Zeiringer/Werner Puntschart sogar ein zweiter Platz bei den Historischen, was eigentlich besser als erwartet war. Inzwischen kennt Gernot Zeiringer das Auto noch ein wenig besser, was die Erfolgsaussichten zusätzlich erhöht. Ein Podiumsrang bei der BOSCH Super plus-Rallye, mit etwas Glück vielleicht sogar ein Sieg, sollte demnach realistisch sein.

Eine große Herausforderung bleibt die Angelegenheit in jedem Fall. Es ist zwar vorteilhaft, bei der BOSCH Super plus-Rallye einen Porsche fahren zu können, eine Garantie zum Siegen ist das aber noch nicht, vor allem deswegen, weil es noch andere Teilnehmer gibt, die einen Porsche fahren. Nach seinen zahlreichen Erfolgen im vergangenen Jahr deutet einiges darauf hin, daß Christian Rosner der härteste Konkurrent sein wird, aber auch Johannes Huber und Michael Barbach sollte man nicht vergessen. Die Erfahrungen im Umgang mit Porsches aus der Zeit der T-Mobile-Vorauswagen könnte ihnen zugute kommen. Man kann sich auf eine wilde sportliche Auseinandersetzung gefaßt machen, und damit auf sehr viel Spannung. Schließlich wird bei den Historischen genauso hitzig um jede Sekunde gekämpft wie in der höchsten Klasse der modernen Rallyewagen. Und wenn es zu Regen kommt, wird es noch dramatischer.

Favoriten sind die Porsches auch auf den ersten Platz in der Gunst des Publikums: Das charakteristische Ausbrechen des Hecks bei energischem Einsatz des Gaspedals und das Röhren des luftgekühlten Sechszylindermotors bieten dem Zusehenden ein unvergleichliches atmosphärisches Erlebnis. Rallyewagen, mit denen sich ordentlich driften läßt und die ihre Kraft lautstark einsetzen, sind heute beliebter denn je.

Klar, daß das Team Zeiringer/Puntschart hier zu den großen Bereicherungen zählt.

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