BP Nr2
12. April 2007
cb

Helmut Schöpf: Ein Rallye-Haudegen wechselt die Seiten

Es gibt wohl niemanden in der Rallye-Szene, der Helmut Schöpf nicht kennt. Spätestens seitdem der Niederösterreicher die nunmehrige OMV-Rallye Waldviertel organisiert, ist Helmut in aller Munde.




Immer auf der Suche nach neuen Ideen um den Fans noch attraktiveren Rallye-Sport zu präsentierten macht er sich nicht nur Freunde, der Erfolg gibt ihm aber unterm Strich Recht. Wer die Nennliste der diesjährigen Triestingtal-Rallye bereits genauer studiert hat, der wird mit Startnummer 27 das Duo Helmut Schöpf / Gery Pöschl finden. Auch wenn manch einer vielleicht ungläubig den Kopf geschüttelt hat, ja es ist genau jener Helmut Schöpf, Organisator der Waldviertel-Rallye. Das Organisations-Talent über seine Beweggründe. "Mich muss der Teufel geritten haben", so Schöpf nach dem Grund gefragt. "Ich bin zwar 1979 bis 1986 einige Rallyes als Co-Pilot gefahren, selber war ich aber noch nie hinterm Steuer. Meine Erfahrung beschränkt sich auf einen Rallycross-Einsatz und ein paar Autoslaloms."

Der Grund, plötzlich selbst Gas zu geben, ist schnell gefunden: "Wir hatten im Vorfeld der OMV Rallye Waldviertel im Vorjahr eine Media-Superstage auf dem Nordring, dabei hatten Journalisten die Möglichkeit ein paar Runden mit einem Mitsubishi EVO III zu drehen." Als Veranstalter ließ es sich Helmut Schöpf bei der Gelegenheit natürlich nicht nehmen, selbst ins Lenkrad zu greifen: "Da hat mich der Virus gepackt, so schnell konnte ich gar nicht schauen..."

Und so wurde die Idee geboren, quasi als Rallye-Botschafter im Mitsubishi EVO III von Grabner Motorsport die Triestingtal-Rallye zu bestreiten: "Das Ganze ist auch eine PR-Aktion für das Sport-Land Niederösterreich, sowohl die Triestingtal- als auch die Waldviertel-Rallye werden ja maßgeblich vom Land unterstützt." Auf dem heißen Sitz nimmt Gery Pöschl Platz, der Waldviertler war in den letzten Jahren Navigator von Toto Wolff. Als besonderer Gag bleibt es aber nicht bei der Rolle des Co-Piloten, wie Helmut Schöpf verrät: "Gery wird den Rundkurs fahren, Asphalt ist eh nicht so meins. Ich bin sicher, dass wir eine Riesen-Hetz haben werden und hoffe nur, dass Gery nicht vorzeitig aussteigen will..."

Das Ziel für das Duo ist klar, alles andere als ein Platz auf dem Podium wäre eine Enttäuschung. ;-) Spaß beiseite, Helmut Schöpf gibt sich bescheiden: "Es wäre toll, wenn wir über die Distanz kämen, denn so kann ich eine Rallye einmal aus Sicht des Fahrers erleben und sicher Ideen für meine Rolle als Veranstalter sammeln."

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