BP Nr2
06. Mai 2006
toni

FIA GT-Qualifying Silverstone

Wolfgang Kaufmann und Hans Knauß im Porsche Mittelfeld.




Eine Stunde vor Beginn der Qualifikation zum 1. Lauf der FIA GT Championship prasselte der für England typische Regen auf die F1-Strecke von Silverstone. Für Motorsportgreenhorn Hans Knauß im niederösterreichischen Renauer-Team die erste große Bewährungsprobe. Und der Schladminger zeigte auf dieser "Rutschbahn" welch großes Motorsporttalent in ihm schlummert.

"Ich ging natürlich mit etwas gemischten Gefühlen in mein erstes Qualifying in meinem Leben, und noch dazu bei regennasser Fahrbahn. Am meisten freut mich, dass mir Teamchef Sepp Renauer für diese Aufgabe das Vertrauen schenkte. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, noch dazu wo ich in allen meinen Runden viel Verkehr hatte", war der Steirer mit sich zufrieden. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass sein Teamkollege, der Porsche Worldcup-Sieger von 2001, nur zwei Ränge vor Hans Knauß die Qualifikation beendete. Die beiden Österreicher Lukas Lichtner-Hoyer und Thomas Gruber auf Porsche GT 3 RSR von der Race Alliance mussten den Steirer den Vortritt lassen.

Manfred Jurasz und auch der Schweizer Theo Heutschi, die zusammen mit Knauß den Remus-Porsche GT 3 RS im morgigen Rennen steuern, zollten dem Neuling großes Lob. "Hans bringt das absolute Gefühl für diese Aufgabe mit, ich bin überzeugt dass er bald zu den Porsche Spitzenfahrer aufschließen wird", streute der schnellste Dachdecker Österreichs Rosen.

Wolfgang Kaufmann, der zusammen mit Luca Moro den zweiten Renauer-Porsche pilotiert, klagte über die Reifen. "Der Reifen kamen nie richtig auf Temperatur, so gesehen müssen wir mit dem Mittelfeldplatz innerhalb der inoffiziellen Porschewertung zufrieden sein", hofft der Deutsche auf das morgige Rennen.

In der GT 1-Klasse hingen die Trauben für die Österreicher Karl Wendlinger, Philipp Peter und Robert Lechner ebenfalls sehr hoch. Das Duo Diefenbacher/Lechner belegten den 11. und Karl Wendlinger/Philipp Peter den 12. Startplatz.
Die schnellste Mannschaft war das belgische Carsport-Team auf Corvette mit Mike Hezemans am Steuer gefolgt von Zakspeed Racing mit Ex-F1-Pilot Jaroslav Janis am Lenkrad des Saleen und dem besten Aston Martin von Phönix Racing mit Andrea Piccini im Cockpit.

Qualifikation

1. Carsport Mike Hezemans, NL Corvette C6 R 1:58,288 Minuten
2. Zakspeed Racing Jaroslav Janis, CZ Saleen S7 R + 0,617 Sekunden
3. Phönix Racing Andrea Piccini, IT Aston Martin + 1,996 Sekunden

weiters
11. Race Alliance Frank Diefenbacher, D Aston Martin + 5,105 Sekunden
12. Race Alliance Karl Wendlinger, A Aston Martin + 5,224 Sekunden
23. Renauer Motorsport Wolfgang Kaufmann, D Porsche GT 3 RSR + 14,433 Sekunden
25. Renauer Motorsport Hans Knauß, A Porsche GT 3 RS + 16,287 Sekunden
26. Race Alliance Luka Lichtner-Hoyer, A Porsche GT 3 RSR + 16,319 Sekunden

29 Wettbewerbsfahrzeuge wurden gewertet.

GT 2-Wertung:
10. Renauer Motorsport Wolfgang Kaufmann 4. in der Porschewertung
12. Renauer Motorsport Hans Knauß 6. in der Porschewertung
13. Race Alliance Lukas Lichtner-Hoyer 7. Porschewertung

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